Samstag, 31. Dezember 2016

Des Menschen Tanz
Schützt die Bäume, sie geben uns Schutz
Stoppt die Feuer, die über uns brennen
Hält das Steuer, lernt die Wasser kennen
Haltet auf den ganzen Schmutz

Stoppt den Atem der Fabrik
Ehe die Erde erstickt
Haltet an, den schnellen Atem
Nicht schneller wächst ein Samen

Stoppt die Geschwindigkeit, die Ruhe ist es wert
Verschwommenheit macht die Klarheit erschwert
Haltet an die Krankheit, die uns droht
Den Wahnsinn der Masse - zu viel Geld, zu wenig Brot

Gift ist nicht grün wie die Pflanzen
Es ist unsichtbar wie die Luft
Im sauren Regen erst, des Menschen tanzen
Wer schliesst die Kluft?

Quellen, aus denen die Kräfte entspringen
Haltet offen die Sinne, hört wie die Winde singen

Behaltet das Empfinden für Schönheit
Dann seid ihr der Freude und jedes Kampfes geweiht
Nachts um 10

Es war gestern nachts um zehn
Als plötzlich alle Zeit blieb steh‘n
Ein helles Licht fiel von den Sternen
Hinab auf die Erde
Es gilt des Lichtes Antlitz zu lernen
Wir brauchen Lieder
Sie erwärmen die Herzen
Was die Welt erhellt
Die Sterne, sie begangen zu tanzen
In kalten Höhen im Wind
Es wiegten die Tannen
In dem Moment ertönte
Ein gewaltiges Lied
Schön, dass wir zusammen sind

Ein Lied von sanfter Gewalt
Halt von Gestein wider
Spiegelt sich in den Wassern wider
So wird Welt und Zeit bemalt

Es war gestern nachts um zehn
Hörte die Zweige im Wind weh’n
Da sprach der Wind, ich will dir was zeigen
Sei wach, die Uhren schweigen
Und meine Gitarre gab ein Laut
Sie durchbrach die Stille
Oh welch Schloss wurde erbaut
Das Lied belebte den Wald
Der Wind durch mein Instrument sprach
Ich höre jedes Baumes Singen
Ich genoss das Lied
Was auch immer geschieht
Mein Herz bekam Schwingen
Ein Lied von sanfter Gewalt
Halt von Gestein wider
Spiegelt sich in den Wassern wider
So wird Welt und Zeit bemalt

Es ist unsere Wahl
Als Mensch so stehe ich hier
Bade mich in warmem Wasser
Lebe in diesem Schloss, tanze durch den Saal

Die Bäume sind die Türme
Die Felder unser Heim
Wälder singen
Die Sterne beleuchten jeden Halm

Ein Lied von sanfter Gewalt
Halt von Gestein wider
Spiegelt sich in den Wassern wider
So wird Welt und Zeit bemalt



Palast der Zeit

Es war einst ab von der Zeit
Ein Land gemacht für die Unendlichkeit
Ein Land von Anmut so schaut
Ein prachtvoller Palast gebaut

Der Palast mit den Jahren gewann an Blühte
Der Mensch, niemals satt, zog zu, zur Sünde und Güte
Die eine Hand am Zifferblatt
Strich die Wogen der Geschichte glatt

Siehst dich hängen an des Todes Ketten
Und geborgen liegst in warmen Betten
So er dort steht, der Palast der Zeit

Ein Sturme weht und neues  Leben keimt.